Viren

Schadsoftware sieht heute anders aus als noch vor zehn Jahren. Früher waren es meist einzelne Viren, die den Rechner langsam gemacht oder mal eine Datei zerschossen haben. Heute geht es um Ransomware, Phishing und Scareware – und die Folgen sind oft deutlich teurer.

Die aktuellen Bedrohungen

Ransomware verschlüsselt Ihre Dateien und verlangt Lösegeld für die angebliche Entschlüsselung. Unsere klare Empfehlung: Zahlen Sie nicht. Es gibt keine Garantie, dass Sie Ihre Daten danach zurückbekommen, und nicht selten sind Betroffene ihr Geld und trotzdem den Zugriff auf ihre Dateien los. Ziehen Sie stattdessen sofort das Netzwerkkabel, schalten Sie WLAN aus, und rufen Sie uns an, bevor Sie selbst etwas unternehmen.

Bei Phishing geben sich E-Mails oder Nachrichten als Bank, Paketdienst oder bekanntes Unternehmen aus und wollen Sie dazu bringen, Zugangsdaten einzugeben oder einen Anhang zu öffnen. Grundregel, die sich in der Praxis bewährt: Im Zweifel nicht klicken, sondern über einen bekannten, offiziellen Weg beim vermeintlichen Absender nachfragen.

Scareware sind diese plötzlichen Vollbild-Warnungen, die behaupten, Ihr PC sei gesperrt oder massiv infiziert, und zu einem Anruf oder einer Zahlung drängen. Das ist praktisch immer selbst der Betrug. Ignorieren, keine angezeigte Nummer anrufen, Browser schließen – notfalls über den Task-Manager.

Und dann gibt es natürlich noch die klassischen Viren und Trojaner, verbreitet über infizierte Anhänge, unseriöse Downloads oder präparierte Werbung. Die können Daten beschädigen, Passwörter ausspähen oder Ihren Rechner unbemerkt für fremde Zwecke missbrauchen.

Wenn es Sie akut trifft

Am wichtigsten: Ruhe bewahren, hektisches Herumklicken macht selten etwas besser. Trennen Sie die Netzwerkverbindung, wenn Sie Ransomware oder verdächtige Aktivität vermuten. Bezahlen Sie nichts, geben Sie keine geforderten Codes ein. Und rufen Sie uns an, statt selbst tief in die Systemeinstellungen einzugreifen – ein falscher Eingriff kann eine spätere Datenrettung erschweren statt zu helfen.

Vorbeugen statt reparieren

Am besten kommt es natürlich gar nicht erst so weit: Betriebssystem, Browser und Programme aktuell halten, eine zuverlässige Sicherheitslösung nutzen, regelmäßig sichern – idealerweise auch getrennt vom Hauptsystem –, gesundes Misstrauen bei unerwarteten Mails und Links, und für jeden Dienst ein eigenes Passwort statt eines für alles. Welche dieser Maßnahmen für Sie sinnvoll sind, besprechen wir gerne mit Ihnen, privat oder im Betrieb, und richten sie bei Bedarf auch gleich ein.

Ihr PC ist schon betroffen?

Dann melden Sie sich einfach. Wir schauen uns die Situation an, entfernen die Schadsoftware fachgerecht und helfen, so weit es geht, bei der Rettung Ihrer Daten – mehr dazu auf unserer Seite zur Datenrettung.

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